Kampf dem Plastikmüll - Aktionswoche vom 03. bis 07.02.

Es ist klein, es ist gelb und es hasst Plastikmüll: Das Plastikmonster. Bei uns in der Grundschule Hilpoltstein hat es ein neues Zuhause gefunden und will zusammen mit den Kindern der Grundschule Hilpoltstein dem unnötigen Wegwerfen von Plastik den Kampf ansagen.

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Denn Plastikmüll verursacht einige Probleme, was unseren Schülern und Schülerinnen in einer Sondersendung eindrucksvoll vermittelt wird. Gespannt lauschen die fast 400 Schüler und Schülerinnen, der Landrat Eckstein, unser Bürgermeister Mahl und Elternbeiratsvorsitzende Pfaller den Nachrichten.

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Sie erfahren unter anderem, wie lange Plastikmüll braucht um zu verrotten – tatsächlich kann dies bis zu 600 Jahre dauern – wie man Müll trennt und wo man auf unserem Schulgelände die gelbe Tonne für den Plastikmüll finden kann. Vor allem das Plastikmonster findet diese Tonnen super.

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Unterbrochen wird die Sendung von Werbepausen, die für wiederverwendbare Brotdosen und Trinkflaschen werben:

„Immer eine Flasche

in der Tasche,

die füllst du voll,

das ist toll!“

 

Unterstützt werden die Energieforscher von der Klassenband der 4c,

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die mit der Europahymne die Nachrichten eröffnen, und der Klasse 3c, die einen selbsterdachten Plastikrap zum Besten geben, in den alle begeistert mit einstimmen:

Der Plastikrap

Plastikmüll – igitt, igitt, igitt!

Viel Plastikmüll, igitt!

Plastikfrei – wir sind dabei!

Plastikfrei – oh yeah!

 

Hallo Leute, heute geht`s bei uns um Plastikmüll.

Wenn man sich so umschaut, gibt es davon viel zu viel.

Eimer, Becher, altes Spielzeug, Tüten, Flaschen leer.

Vieles davon landet irgendwann einmal im Meer.

 

Wind und Wellen treiben Plastik durch die ganze Welt.

Manchen Teppich man inzwischen schon für Inseln hält.

Fressen Tiere dieses Plastik geht es ihnen schlecht.

Sie sind hilflos, müssen leiden, das ist ungerecht.

 

Plastik kann nicht wachsen, Plastik wird aus Öl gemacht.

Seid euch dessen nur bewusst, gebt auf die Umwelt Acht.

Öl ist wertvoll, viel zu schade für die Müllabfuhr,

darum kauft euch Plastik, wenn es wirklich Sinn macht, nur.

 

Gummibärchen in der Tüte, Joghurt und Salat,

Zahncreme, Seife, Schokolade, hört auf unsern Rat.

Oft geht es auch ohne Plastik, denkt doch mal daran,

fangt am besten gleich noch heut mit Plastik sparen an.

Schon in der nächsten Woche wollen sich die Schüler dann den Herausforderungen des Plastikmonsters stellen:

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Um dies auch zu kontrollieren, erhält jeder Schüler eine Stempelkarte. Jeden Tag zeigen die Schüler ihre Brotdose vor und erhalten einen Monsterstempel, wenn diese frei von Plastikverpackungen ist. Doch hierbei soll nicht der beste Umweltschützer gekürt werden. Nein. Denn es geht uns um den Gemeinschaftsgedanken: gemeinsam einen kleinen Schritt machen, um unsere Umwelt vor Plastikmüll zu schützen. Jeder soll dazu beitragen, was er kann.  Ziel dieser Aktion ist es, die Schüler und Schülerinnen für den Umgang mit Plastik zu sensibilisieren. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die Begeisterung unserer Schüler für dieses Projekt auf ihre Eltern überspringt.

In der plastikfreien Woche entstehen zahlreiche Projekte:

  • Plakate zur Herstellung von Plastik werden gestaltet
  • Tipps für plastikfreies Einkaufen gesammelt
  • Der Versuch unternommen, plastikfrei einzukaufen
  • Gebrauchte Milchtüten einem neuen Zweck zugeführt
  • Stofftaschen bunt bemalt
  • … und zahlreiche weitere…

Mit Begeisterung recherchieren die Schüler, wo Plastik herkommt, wozu wir es überall brauchen und was nach der Benutzung damit passiert. Sie malen, basteln und gestalten ideenreich zum Thema Plastik.

Zusammen haben unsere Schüler insgesamt 1740 Stempel gesammelt. Was für eine beeindruckende Leistung! Wir sind stolz darauf, dass unsere Schüler so viel Umweltbewusstsein gezeigt haben.

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